Bass Transkription – Do kanns zaubere (BAP)

Ich bin wirklich kein talentierter Raushörer/Transkribierer – ich bin heilfroh, dass ich erst angefangen habe Covers auf dem Bass zu spielen, als das Web schon erfunden war und man zumindest den Großteil irgendwo finden kann- mit allen Fehlern und Problemen, die dies mitbringt.
Und Puristen sagen mir jetzt „Raushören ist wichtig für die Gehörbildung und das Musikverständnis und so weiter und so fort“, aber was nützt das, wenn ich mich einfach tierisch schwer tue damit und die wenige Zeit, die ich mich dem Musikmachen widmen kann will, lieber für was anderes nutze.
Dank KI kann man mittlerweile immerhin halbwegs passabel die Bass-Spur aus einem Song extrahieren und das nütze ich immer wieder mal, um wenigstens überprüfen zu können, ob die gefunden Noten/Tabs/Transcriptions im Web was taugen oder um Fehler auszumerzen.

Wozu ich aber gar nichts gefunden habe, war der (vermutlich ausserhalb Deutschland gar nicht und außerhalb des Rheinlands auch nicht gerade mega-bekannte) Titel „Do kanns zaubere“ von BAP. Ich gebe zu, ich kenne von den Kölner Kollegen nur einen einzigen Song, aber da sich Jörg zum Konzert anlässlich seines 60. nunmal genau dieses Lied gewünscht hat, habe ich mal die Mühe auf mich genommen, den Bass von Steve Borg per KI rausgefischt und halbwegs passabel transkribiert.

Ich werde hier ganz bestimmt keine 100%iger Akkuranz-Arroganz an den Tag legen (was aber ein sehr schönes Wort ist – sollte ich schützen lassen ;)), soll heißen: ich kann werde mich bei bestimmten Tönen irren und ich habe mir auch nicht die Mühe gemacht, jeden einzelnen Teil nochmal mit dem vorherigen zu vergleichen ob da evtl. der Kollege Bord in der zweiten Strophe einen einzelnen Ton ein bißchen anders gesetzt hat, als in der dritten.
Aber um das Stück passabel als Cover darzubieten, sollte es reichen.

Viel Spaß dabei!

PS: Die Rechte an Komposition und musikalischem Werk liegen ausschließlich beim Komponisten.
Diese Transkription dient nur zu Studien- und Aufführungszwecken. Jede weitere Nutzung, Vervielfältigung oder Verbreitung bedarf der Zustimmung der Rechteinhaber.

Do kanns zaubere – BAP (Bass Transkription)

Fundstück

Vor einigen Jahren habe ich ja mal alle Kassetten und Minidisks digitalisiert und auf CDs und DVDs gebrannt, jetzt traue ich aber auch der Haltbarkeit dieser Datenträger nicht mehr und wer weiß wie lange man noch DVD-Laufwerke in Computern hat. Deshalb hole ich jetzt alles wieder runter und schmeisse es in die Cloud.

Dabei ist mir folgender lustiger Fund unter gekommen. Ich bin mir nicht sicher mit welcher Mehrspur-Maschine ich das aufgenommen habe, auf jeden Fall spiele ich Schlagzeug, Piano, Bass (am Keyboard) und singe (mit gaaanz viel Hall) und habe als besonderes Highlight noch ein Marimba-Solo eingebaut.

Den Text gab es nicht so richtig, ich glaube ich hatte nur die namensgebende Textzeile und dann noch so ein bißchen was drum herum, wohl auch etwas Fantasie-Englisch dabei.
Die Melodie und Harmonien sind ja eigentlich ganz nett, hätte ich mir schon die Mühe machen können, mal einen Text zu schreiben.

Auch beim Zeitpunkt bin ich mir nicht mehr sicher, ich schätze auf Mitte der 90er, als ich noch keinen Bass hatte.

Have You Heard Of Jimmy Dean’s Death Tonight?

Alben die einen Einfluß auf mein Leben hatten 10/10

10/10 Jesus Christ Superstar

Eigentlich war es nicht diese CD (Soundtrack des Films) sondern eine Cassette mit einer Musical-Aufnahme. Diese kam irgendwie aus dem Fundus meiner Eltern und ich habe sie gehört und war total von der Musik fasziniert, mein Englisch war damals (ca. 1990) zu schlecht um den Text zu verstehen. Dann gab es eine Aufführung von JCS in der Alten Oper und eine Schulfreundin mit der ich hingehen wollte gar mir den Text und gleichzeitig auch eine Aufnahme des Film-Soundtracks.

Ich habe seitdem ca 7 verschiedene Aufführungen gesehen und werde mir jede weitere Inszenierung wieder anschauen. Es ist und bleibt das Beste was Andrew Lloyd Webber je geschrieben hat und die Story ist ebenfalls faszinierend.

Auch durch die diversen Tonaufnahmen bei Spotify höre ich mich immer wieder durch. Die CD läuft bei uns klassisch immer an Ostern, vorzugsweise am Karfreitag.

Eine Zeitlang dachte ich sogar mir würde das Genre Musical gefallen, nach einer Weile musste ich aber feststellen, dass es eigentlich nur genau diese eine Rockoper ist, die mich so in ihren Bann gezogen hat. Eine CD um sie auf eine einsame Insel mitzunehmen!

Bild könnte enthalten: Text könnte möglicherweise lauten: „The Original Motion Picture Soundtrack Album JESUS CHRIST SUPERSTAR“

Alben die einen Einfluß auf mein Leben hatten 9/10

9/10 Depeche Mode – Violator

Im Alter von 13 bis 17 war ich lange hin und her gerissen welches denn das richtige Instrument für mich sei: Schlagzeug (siehe z.B. Cemetary) oder Keyboard (Solution).

Deutlich in Richtung Keyboard hat mich Depeche Mode gedrängt, ich erinnere mich noch deutlich wie ich das erste Mal „Personal Jesus“ live im Fernsehen sah, was mich nachhaltig beeindruckt hat. „Music for the masses“ hatte ich schon im Plattenschrank stehen, aber als „Violator“ rauskam, kaufte ich unbedingt auch diese (ebenfalls auf Vinyl).

Die Leidenschaft endete mit dem Konzert 1990 in Frankfurt. Nachdem ich drei Stunden in der Menge halb tot gequetscht wurde und nah am Verdursten war, ging ich wenige Minuten bevor der Hauptact kam dann doch nach hinten ging. Und irgendwie war es nach dem Konzert vorbei, sowohl mit Depeche Mode, wie auch mit dem Keyboard spielen, danach begann ich mich auf’s Schlagzeug zu konzentrieren. Das Album habe ich dann erst Anfang der Nuller Jahre auf CD wiederentdeckt.

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Alben die einen Einfluß auf mein Leben hatten 8/10

8/10 Spock’s Beard – The Kindness Of Strangers

Ende der 90er wohnte ich eine Zeitlang in einer WG mit einem verrückten CD-Sammler mit mehreren tausend davon. Irgendwann sagte ich ihm er solle mir einfach mal ein paar CDs leihen von Bands die nicht jeder kennt.

Dort war dieses Album dabei und es ist mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben. Als ich dann 2003 bei Break Even anfing und wir unsere drei Lieblingsalben für die Homepage nennen sollten, war dies (damals neben dem White Album und Blood Sugar Sex Magic) dabei.

Dann stellte sich heraus dass auch andere in der Band Spock’s Beard kannten und ich begann mir auch die anderen Sachen anzuhören und zuzulegen. Und davon gab’s einige, neben Neal Morse Solo, dann noch Transatlantic und die Flying Colors, insgesamt dürfte ich so an die 30 CDs auf dieser Ecke besitzen und immer noch viele davon, die ich als das Highlight meiner CD-Sammlung erachte.

Habe auch jede Menge Konzerte davon besucht, das Highlight war sicherlich die Live-Darbietung von „Snow“ auf der Loreley 2016.

Toll auch als die Neal Morse Band ein, zwei Jahre davon live ausgerechnet eins der Stücke von diesem Album auswählte als kurzen Abstecher in die Spock’s Beard Ära.

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